Guinea: Bushcamp-Abenteuer entlang staubiger Pisten.

In Bissau schließen wir uns mit den beiden netten Deutschen Laura und Cemil zusammen. Sie sind mit ihrem Landrover Defender ebenfalls auf Afrika-Reise (umwege.net). Gemeinsam fahren wir von Guinea Bissau in das benachbarte Guinea. Spätestens hier wäre für Wohnmobile auf einer Transafrika-Reise Schluss. Schon die Grenze ist eine ordentliche Offroad-Herausforderung auf ausgewaschener Piste. Wir sind die ersten Touristen seit Tagen. Unser gemeinsamer Weg führt uns durch das Fouta Djalon, ein Mittelgebirge, in das zentral im Land gelegene Labe. Von dort aus besuchen wir die Salaa Wasserfälle, ein ungaublich tolles Wunder der Natur. Unser Bushcamp liegt direkt überhalb des Wasserfalls, die Aussicht ist der Hammer. Laura und Cemil erkunden die Gegend mit ihrer Drohne (danke euch beiden für die Bilder!). Tags darauf gehen wir in den unzähligen Wasserbecken der Fälle schwimmen. Nach vier gemeinsamen Tagen trennen wir uns von den beiden und fahren alleine weiter in Richtung Süden. In ganz Guinea übernachten wir nur im Busch. Es ist sehr sicher und die Leute sind sogar noch netter als in Guinea Bissau, das von der Freundlichkeit her schon kaum zu übertreffen war. Sogar die Polizisten sind gut drauf. Die Straßen und Pisten sind allerdings eine echte Herausforderung. Asphaltstücke sind meist kaum länger als 200 Meter und mit Schlaglöchern übersäht. Danach kommt wieder eine ausgewaschene Staubpiste, dann wieder 200 Meter Schlagloch-Asphalt. Noch nie waren wir und unser Toyo so verdreckt… 🙂 Daher sind wir sehr froh, nach 600 Kilometern die Grenze von Sierra Leone zu erreichen.

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2 Kommentare

  1. Hallo Anja,
    bin fast neidisch: super schöne Landschaften, tolle Bilder, tolle Leute
    Gute Gesundheit und viele weitere Abenteuer
    wünscht
    Heimi

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