Kamerun: Bergabenteuer mit Kraterseen und Teeplantagen.

Nach Nigeria ist Kamerun eine wahre Wohltat. Wenig Menschen, gute Straßen und viel Grün. Unser Weg führt uns in das Hochland von Bamenda, unterwegs treffen wir Akkie und Arend aus den Niederlanden mit ihrem großen Mercedes Truck (trucktravel.nl). Auf 1.000 bis 2.000 Höhenmetern fühlen wir uns fast ein wenig wie zu Hause, nur dass es im Allgäu noch etwas schöner ist 😉 Leider müssen wir in Kamerun zum ersten Mal voll durch eine echte Regenzeit. Da kommt uns das kühle Bergklima gerade recht, denn so können wir im Auto schlafen und das Dachzelt schonen. Beim Blick auf das Thermometer aber wie immer: Schock. Es hat 20 Grad und wir hätten schwören können, dass es unter 10 sind. Wir unternehmen eine Rundfahrt auf der entsprechend benannten Ring Road und genießen die tollen Aussichten auf die Highlands. Die Pisten sind zum Teil so steil, dass wir es nur mit Geländeuntersetzung hoch schaffen. Nachts schlafen wir unter anderem am Lac Nyos, dem tödlichsten See der Welt. In 1986 stieg Abends plötzlich eine riesige CO2-Blase aus dem Kratersee auf und tötete über 1.700 Menschen im Umkreis. Heute wird das Gas über mehrere Pipelines kontrolliert abgelassen, ein mulmiges Gefühl bleibt in dieser vulkanischen Gegend trotzdem und wir sind froh, weiterzufahren. Als erneut Regen einsetzt, wird der Lehmuntergrund zur kaum mehr kontrollierbaren Rutschpartie. Zum Glück erreichen wir bald die Ndawara Teeplantagen, die größte private Teeplantage der Welt. Dort werden wir wie Ehrengäste empfangen. Wir erkunden die riesige Plantage mit dem Toyo, besichtigen die Teefabrik und erfahren viel über die Wissenschaft des Tees. Abends schlafen wir in wunderschönen Bushcamps oben in den Bergen. Nach mehreren Tagen verlassen wir Ndawara glücklich und mit einer Geschenkbox voller Schwarztee. So kann es weitergehen.

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